Das Clickertraining erobert Europa im Laufschritt. Entwickelt wurde diese Ausbildungsmethode ursprünglich für Delphine. Man wendete sie dann bei Hunden an, und sie funktionierte hervorragend. Auch im Umgang mit Pferden lassen sich verblüffende Erfolge erzielen.
Das Prinzip des Clickertrainings beruht auf der "positiven Verstärkung". Das Pferd wird jedes Mal, wenn es etwas richtig gemacht hat, belohnt - vorzugsweise mit einem Leckerli. Der alte Weg zwar umgekehrt: Immer wenn das Pferd etwas falsch gemacht hatte, wurde es bestraft, durch Zügelzug, Druck mit den Sporen in der Flanke oder mit einem leichten Gertenschlag.
Es ist einleuchtend, daß Pferde über das Clickertraining schneller lernen und vor allem freudig bei der Arbeit sind. Der Clicker, das Hilfsmittel, ist lediglich ein Übersetzungsinstrument. Später, wenn das "Clicken" sitzt, wird der Clicker weggelassen und Sicht- oder Lautzeichen übernehmen seine Funktion.
Das Clickertraining lässt Pferde unproblematisch auf den Hänger gehen, Pferde sich gesittet füttern lassen, den Huf auf Zeichen heben und manches Kunststückchen vollführen, das auch im Alltag von Nutzen sein kann.
Alexandra Kurland lebt in den USA und hat das Clickertraining für Pferde weiter entwickelt. Sie studierte Tierpsychologie an der Cornell University und arbeitete mit Linda Tellington-Jones zusammen. Bei Bettina Drummond absolvierte sie eine Dressurausbildung. Seit 1996 schreibt sie Bücher und Zeitschriftenartikel über Clickertraining.
224 Seiten, fester Einband, Format 17,5 x 24,5 cm, durchgehend farbig illustriert.
Früherer Ladenpreis € 32.00